• marcelfantoni

Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Planens!

Vergangene Nacht habe ich sehr schlecht geschlafen und ich hatte das Gefühl, ich sei im Gefängnis gelandet. Mein Zürich fehlt mir... das Kunsthaus mit Rodin und Giacometti, das Bibeltor, das Zwinglitor und vor allem... der Kreuzgang vom Grossmünster... im Traum bummle ich zum Kugelbrunnen... mit dem Zeigfinger drehe ich die Kugel in eine andere Richtung! Immerhin habe ich so 1000kg (kein Druckfehler) bewegt.

Endlich wurde es Morgen... sofort zu meinem Türlersee, meine Energiequelle (1:1, ein Traum, saukalt, Wiesen schneebedeckt...) Zu Hause meditiert mit Deepack Chopra (google!). Seit bald zwei Jahren meditieren wir jeden Morgen. Jetzt mein Beitrag: Die Unzulänglichkeit...

Hinweis: In meinem 6. Leben schreibe ich nichts über die Armee, Szenarien, die Lage, Beurteilung der Lage, militärische Führungstätigkeiten... ich bin nicht mehr dafür verantwortlich. Nur eine Ausnahme! Schaut auf die Ruhezeit der eingesetzten Menschen! Schlaf, Bewegung, Essen und Trinken, Ruhe... sonst kommt bald die Zeit der Zusammenbrüche aus Erschöpfung... ich sehe viele Bilder vor meinen Augen... Gefährlich! Sehr sogar!



Nun das Lied von Bertold Brecht von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens/Planens:

Der Mensch lebt durch den Kopf …

Die Ballade gibt es unter zwei Namen: „Ballade von der Unzulänglichkeit menschlichen Planens“ und „Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens“. Das Lied wird im III. Akt der Dreigroschenoper vorgetragen.

Kontext:

Der Bettlerkönig Peachum, der seine Tochter an den Straßenräuber Mackie Messer verloren hat, will diesen unschädlich machen (lassen). Polizeipräsident Brown ist allerdings ein alter Freund Mackies, deshalb will er Peachum mitsamt seinen Bettlern einsperren. Als er bei Peachum erscheint, droht dieser damit, die Krönungszeremonie durch den Aufmarsch der hässlichsten Bettler zu stören: Browns Vorhaben misslingt.


Da singt Peachum zur „Belehrung“ Browns das Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens.:


1. Versuche nur, von deinem Kopf zu leben; das scheitert;

denn der Mensch ist für dieses Leben nicht schlau genug.

2. Mach nur einen Plan; der scheitert;

denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlecht genug.

3. Renn nur nach dem Glück; das scheitert;

denn für dieses Leben ist der Mensch nicht anspruchslos genug.

4. Hau ihn (den Menschen) auf den Hut; vielleicht wird er dann gut;

denn für dieses Leben ist der Mensch nicht gut genug.


Fröhliche Grüsse und "Blib gsund"

Marcel - dein Zuhörer


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