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Die Reise nach innen


@MarcelFantoni - der Zuhörer

Mein Freund schenkte mir heute Morgen zum Frühstück einen besonderen «Sonntags-Zopf», eine Geschichte:

Die Lebensweisheit des Mönches Es wird von einem Europäer erzählt, dass ihn seine erste Weltreise nach Japan geführt hat. Da stand er vor dem Phönix-Tempel bei Kyoto, der alten Kaiserstadt. Dort begegnete er einem Mönch. Dieser erkundigte ich, woher er käme. Und der Europäer erzählte mit Stolz, wie viele Städte und Orte der Welt er schon besucht habe. Doch je länger er erzählte, umso ernster wurde das Gesicht des Mönchs. Schliesslich sagte dieser zum Europäer: Welch ein schweres Schicksal haben Sie! Wie leid Sie mir tun, dass sie so viel reisen müssen. Ich reise nur nach innen.»


Die Reise nach innen Josef Fritsche, Pfarrer im Ruhestand, betrachtet diese Lebensweisheit:

«Die Reise nach innen wäre wohl das Wichtigste – gerade und besonders auch in den Ferien. Wer die Reise nach innen wagt, wird mehr erfahren als einer, der die ganze Welt bereist. Er würde nämlich tiefer zu sich selber finden, zu den Mitmenschen und zu Gott! Wenn die Reise nach innen gelingen soll, braucht es allerdings Stille, Besinnung, das Hören auf Gottes Wort, Gebet. Jeder Sonntag lädt uns in besonderer Weise ein, uns Zeit zu nehmen, um auf der Reise nach innen ein wenig weiterzukommen».

(gefunden im Appenzeller Volksfreund)

Stille und Hören sind meine Folgerungen von diesen Worten. Kann ich das? Ich will diese Reise antreten und zwar leise, ohne Gepäck, geduldig, gespannt, voller Vorfreude, etwas aufgeregt und «los!»…


Fröhliche Grüsse und bis bald!

Dein Zuhörer

Marcel Fantoni


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