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Covid-19: Ich bin stolz auf den Bundesrat!


Vor einer Woche hat der Bundesrat entschieden: "Das Notfallszenario -Besondere Lage-" wird ausgelöst. Die Sieben brauchten Mut dazu, denn viele Besserwisser werden sie kritisieren und in 100 Jahren werden die Historiker die richtige Lösung sicher präsentieren. Beispiel: die "Spanische Grippe", 1919, forderte 24 449 Grippetote in der Schweiz!

Ich bin dem Bundesrat dankbar für die Entscheidung. Das zeigt seinen Führungswillen, sein Verantwortungsbewusstsein und einen Weg.

"Ruhig, gelassen, etwas tun...!!!"

Die vorgegebenen sechs Ratschläge sind einfach, klar und ohne Schwierigkeiten anzuwenden. Natürlich werden Menschen krank... verlieren ihre Arbeit... verlieren Geld...verlieren...sterben... Die Konsequenzen sind für Alle verschieden.

Ich, zum Beispiel, fliege am Montag nicht nach London und die Pferderennen in Cheltenham (28 Rennen, während vier Tagen, mehr als 260 000 Zuschauer, alle Jahre wieder, riesige Vorfreude bei mir...) werden ohne mich stattfinden (bin traurig!). Auch unsere Reise nach Israel fällt ins Wasser... (traurig, denn ich habe mich so gefreut!). Werde ich Jerusalem in meinem Leben einmal sehen?

Was bleibt mir? Um es mit einigen Worten zu beschreiben: - Nachdenklichkeit

- Bewusstsein, dass ich so oder so eines Tages sterben werde - Noch vermehrt HEUTE und JETZT leben - Das Leben bleibt spannend, gefährlich und endet tödlich


Was bleibt mir übrig? 1. Mein Verhalten kontrollieren (die 6 Massnahmen immer umsetzten)

2. Ich habe heute Morgen Menschen telefoniert und viele WhatsApp versandt, denn an Menschen zu denken und die "Kommunikation" zu pflegen, tut beiden Seiten gut!

3. Das Bild (in Marrakesch gefunden) zu betrachten und mir dabei klar zu werden: - ich sehe hier mein Leben... bereits etwas Farbe abgeblättert (vom Alter gehöre ich in eine Risikogruppe) - hinter der Türe ist das Morgen (niemand kann die Zukunft voraussagen):

Also bleibe gelassen "es fliesst noch viel Wasser die Limmat hinab"

"Blib gsund!"


Marcel - dein Zuhörer

Zitat:

"Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit." Friedrich von Schiller (1759-1805)

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