• marcelfantoni

Bin ich ein Schmetterling oder eher eine Schnecke?

… und jeden Tag kommt die Sonne und ich begrüsse sie mit grosser Freude. Endlich wird es wärmer. Ich spüre den Italiener in mir, denn ich liebe die Sonne, das gute Essen,den Wein, das Singen und das Lachen… la dolce vita! Obwohl der Virus mich erdrücken will, das Leben geht weiter. Zum Glück und nicht mehr selbstverständlich. Heute ist unser letzter Ferientag und morgen beginnt der neue Einsatz meiner Frau... Lungen röntgen. Das wird eine schwierige Zeit und der heutige Bummel um den Türlersee wird uns wiederum Kraft und Energie spenden

Schmetterling oder Schnecke, das ist die Frage? Google die beiden Tiere! Faszinierend. Beide gibt es schon seit Millionen von Jahren (135 und gar 530).

Meine Bilder: Die Schnecke: langsam, trägt ihr Haus mit, zieht sich bei Gefahr ins Haus zurück

Der Schmetterling: geheimnisvoller Wandel von der Raupe zum Falter, Leichtigkeit, Tarnung


Wie "überlebe" ich den Virus? Eher durch Wandel oder durch Rückzug? Diese Frage wird mich in den nächsten Tagen beschäftigen. Im Werk von Johann Heinrich Pestalozzi sehe ich eine mögliche Lösung und zwar in seinem A B C-Buch die Geschichte Nr. 123: "Die unheilbarste aller Krankheiten - das schleichende Mittelmässigkeits-Fieber" (ich werde sie dir morgen erzählen...)


Mein Entscheid Ich will als Schmetterling überleben und mich auf den Weg zu meinem Mount Everest machen und "leicht" reisen, schweben... loslassen, sonst wird mein Gepäck zu schwer. Was kommt auf uns zu ? (Fokus: auf meine Familie und auf mich) Letztendlich kann nur ich selber mein Leben leben… mein Leben lieben... eines Tages mein Leben verlassen... Wie der Schmetterling die Puppe und seinen Raupen-Leben überwinden muss, so denke ich wird unsere Zukunft. Die guten alten Zeiten kommen nicht mehr zurück. Aber ehrlich, waren die alten Zeiten immer gut? Muss das Schweizer Fernsehen tatsächlich immer noch den Film von HD Läppli senden?

Nur ein Beispiel aus meiner Primarschulzeit (gute Zeit?): Ich musste oft, wirklich oft, zur Wandtafel, meiner Lehrerin (für mich eine uralte Frau) den Meerrohrstecken überreichen, die Hände strecken... mit schmerzenden Händen das Mittagessen essen... und gleichzeitig Prügel von meinem Vater mit seinem harten Ledergurt erdulden... und ich weiss heute (60 Jahre später) immer noch nicht warum?


Ich freue mich auf die kommenden Tage, Wochen, Monate, Jahre, Jahrzehnte... es wird spannend! Es wird anders! Es kann hart werden!

= Lächeln Trotz Allem = la dolce vita!


Herzliche und fröhliche Grüsse Marcel - dein Zuhörer


Zitat: "Es ist besser, dass es einen Skandal gibt, als dass die Wahrheit zu kurz kommt." Gregor der Grosse

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